Discover Airlines

Demonstrant mit Plakat Aufschrift "Mayday"

In Cockpit & Kabine von Discover Airlines wird noch gebaut

easyJet

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#generation not so easyJet

Fly with us – into a strong future! We refuse to accept cuts that weaken easyJet in Germany. Our strength lies in unity – and together we have already made history as ver.di aircrews across Europe. We will continue this tradition with the Aircrew Alliance: building strong collective bargaining standards in the world of low-cost carriers and standing shoulder to shoulder – cockpit and cabin united. The challenges for aviation are real: high location costs, fierce competition, volatile energy prices, and political uncertainties. But instead of cutting back, the real answer is clear: strong, fair working conditions. They are the foundation to secure and strengthen easyJet in Germany and to face the future with confidence. Together we will fight back, grow our collective strength, and prove that only united crews can shape the future of our airline. 👉 Fly with us – for strong jobs, strong rights, and a strong future in aviation!

I’ve been at home in aviation since 2007 – my journey took me from dba and airberlin to eventually joining easyJet. What started out as a passion for flying has, over the years, turned into a strong commitment to supporting my colleagues in the cockpit and the cabin. For many years now, I’ve been putting my heart and energy into workplace and union representation. It hasn’t always been easy, but my goal has always been clear: to make working conditions better and to stand up for the interests of our crews. The Aircrew Alliance is a great platform for real solidarity and shaping things together – and I’m happy to play my part in it. Denes Finke Purser, PV-member cabin / cockpit, bargaining committee, Easyjet Germany

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Christiane Lenz

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Emilio Rezzonico

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TUIfly

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Tradition neu gedacht

ver.di und TUIfly haben eine lange gemeinsame Tradition. Diese möchten wir als Aircrew Alliance gemeinsam, im Bewusstsein der bisherigen Arbeit, weiterschreiben. Lasst uns gemeinsam in der X3 Kabine und im Cockpit stark bleiben. Und auch in diesen Krisenzeiten gemeinsam für unsere Arbeitsplätze und unsere TUIfly kämpfen. 22 Flugzeuge dürfen nicht unser Ziel sein!

Sicherheit an Bord ist kein Zufallsprodukt – sie lebt von Erfahrung, Fachwissen und einem hohen Verantwortungsbewusstsein. Flugbegleiteri*innen tragen tagtäglich die Verantwortung für hunderte Menschenleben, weit über den Service hinaus. Wir sind die erste und oft letzte Instanz, wenn es darum geht, in Notfällen richtig zu reagieren und Leben zu schützen. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, braucht es mehr als nur Leidenschaft für den Beruf: Es braucht faire Arbeitsbedingungen, eine angemessene Bezahlung und eine verlässliche Perspektive. Gute Entlohnung ist nicht nur Wertschätzung, sondern auch ein Garant dafür, dass qualifizierte Kolleginnen und Kollegen langfristig in diesem Beruf bleiben. Die Zukunft der Luftfahrt darf nicht von kurzfristigen Sparlogiken bestimmt sein. Nur wenn Arbeit für Flugbegleiter*innen sicher, planbar und gut bezahlt ist, können wir auch in Zukunft höchste Standards in der Flugsicherheit gewährleisten. Dafür setze ich mich mit der Aircrew Alliance ein – aus Überzeugung, für uns Beschäftigte und für die Sicherheit unserer Passagiere.“ Jana Knake Flugbegleiterin, Tuifly

Aktuelles

TUI fly Flugbegleiterinnen bei einer Aktion in Berlin

Aktueller Stand Restrukturierung TUI fly

Nach der Ankündigung der TUI fly Geschäftsführung und der Herbeiführung eines entsprechendes Aufsichtsratsbeschlusses zur Flottenreduzierung von 39 auf 17 Flugzeuge, zur Schließung der technischen Basis in Hannover sowie von 6 von 11 Crew-Standorten und dem damit einhergehenden geplanten Personalabbau von gut 900 (von knapp 2000) Vollzeitstellen, haben Mitte August die Tarifgespräche zwischen ver.di und Arbeitgeber zur Zukunft des Bodenpersonals und der Flugbegleiter*innen begonnen. Die Tarifkommission Boden & Kabine klargestellt, dass tarifliche Anpassungen nur diskutierbar sind, wenn die Geschäftsführung bereit ist, Alternativen zu dem geplanten Szenario zu denken. Wenn über den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen, den Erhalt der Basis in Hannover, der Crew-Standorte, die Flottengröße und eine Zukunft für Airline und Belegschaft gesprochen werden kann, sind wir bereit, an der Erarbeitung konstruktiver Lösungen mitzuarbeiten. Zur Abfederung der finanziellen Belastungen der Corona-Krise hat die TUI AG mittlerweile einen zweiten Staatskredit bewilligt bekommen. Wenn dieser früher oder später in Anspruch genommen wird, dann hat die öffentliche Hand die TUI AG insgesamt mit 3 Mrd. Euro unterstützt. Aus diesem öffentlichen Geld entsteht eine klare Verantwortung des Bundes und der TUI AG für die Beschäftigten und die Steuerzahler*innen. Hier plant die Geschäftsführung einen Strategiewechsel und eine Restrukturierung, die weit über Corona hinaus gehen. Mit öffentlichen Geldern darf aber keine Flucht aus tarifierten und mitbestimmten Arbeitsplätzen stattfinden, keine Verlagerung essenzieller Aufgaben der Airline in Technik und Verwaltung ins Ausland, kein Wechsel zum Billig-Sub-Charter-Modell und kein brutaler Arbeitsplatzabbau, der die Zukunft von mehr als tausend Kolleg*innen und der Airline als Ganzes aufs Spiel setzt. Verantwortungsvoller Umgang mit den öffentlichen Geldern durch die TUI AG heißt vielmehr, diese Mittel nicht der Liquidität zu entziehen und für Einmalaufwendungen zur Finanzierung einer Re- bzw. Destrukturierung der TUI fly aufzuwenden, sondern gemeinsam mit den Betriebsparteien und den relevanten Gewerkschaften sozialverträgliche Alternativszenarien zu erarbeiten, die Zukunft für die Beschäftigten und die Airline bedeuten und die Liquidität des Konzerns nicht gefährdet, sondern stützt.

In den Medien

Freiwilligenprogramm für TUI fly Grundkursler*innen finanzielle Absicherung und Entschädigung

Die PV Kabine hat für die Grundkursler*innen eine sehr gute Abfindungsregelung ausgehandelt. In der aktuellen Lage ist dies auch im Vergleich zu anderen Airlines ein herausragendes Ergebnis, wozu wir den GKler*innen und der PV gratulieren möchten. Wir hätten uns natürlich auch gewünscht, dass die Ausbildungen zu Ende geführt werden können. Den Umständen entsprechend ist das aber ein sehr gutes Ergebnis, dass Sicherheit und finanzielle Entschädigung für die GKler*innen der TUI fly bedeutet und die Möglichkeit eröffnet, wieder nach vorne zu blicken und mehr Freiraum für neue Entscheidungen zu haben. Das Ergebnis ist aus einem starken Zusammenspiel entstanden. Die GKler*innen haben sich für ihre Interessen stark gemacht. Sie haben sich zusammengetan und in ver.di organisiert, haben sich beraten, und gegenseitig gestärkt, den Mut gefunden auch gegenüber Politik und Presse deutlich aufzutreten. So ist von vielen Ecken der nötige Druck auf den Arbeitgeber entstanden, dass die PV die nötige Rückenstärkung hatte, um dieses super Ergebnis zu verhandeln. Das Ergebnis beinhaltet u.a., dass die GKler*innen, die bis Ende September einen Aufhebungsvertrag wirksam spätestens zum Ende des Jahres unterschreiben, ab August in die Anfangsstufe CA 1 eingruppiert werden. Darüber hinaus bekommen diejenigen, die ein befristetes Arbeitsverhältnis bis Ende 2020 haben, eine Abfindung von 3.000 Euro, diejenigen deren Arbeitsverhältnis bis Oktober 2021 befristet ist, sogar von 11.000 Euro. Diese Vereinbarung gilt auch für alle GKler*innen, die das Unternehmen seit Ende Juni aufgrund der Situation freiwillig verlassen haben und beinhaltet zusätzlich ein Wiedereinstellungsrecht bis Ende 20203, wenn neu eingestellt werden sollte.

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Eurowings Group

Eurowings | Eurowings Europe

Low Fare – High Standards

Nach langer erfolgloser Gewerkschafts- und Tarifarbeit haben sich die Beschäftigten der Eurowings Kabine in den letzten Jahren stark in ver.di organisiert und ihrer alten gewerkschaftlichen Vertretung den Rücken gekehrt. Mit einer stark in ver.di organisierten Kabine, Transparenz im Handeln und der Beteiligung der Mitglieder konnten die Tarifbedingungen bei Eurowings bereits deutlich verbessert werden: Die ersten Tabellenvergütungserhöhungen in der Geschichte der Eurowings wurden durch die ersten Streiks in der EW Kabine durchgesetzt, ein neuer Tarifvertrag Personalvertretung mit mehr Rechten für die größere Personalvertretung ist entstanden, die Bordverkaufsprovision und Zulagen wurden erhöht, ein neuer MTV abgeschlossen und vieles mehr. Besonders stolz sind wir auf die erstmalige Durchsetzung einer betrieblichen Altersvorsorge bei einem Low Coster. An diese Erfolge wollen wir anknüpfen, denn Low Cost und ein effizienter Flugbetrieb bedeuten für uns nicht automatisch Low Cost in Gehältern und Arbeitsbedingungen. Diese Position gilt es auch weiterhin zu verteidigen, auch während der Corona-Krise.

Low cost ist nicht gleich günstiges Personal

Faire Löhne

Eurowings liegt mit den Personalkosten am Ende der Vergütungen innerhalb des Lufthansa-Konzerns. Zwar konnten wir die Bedingungen in den letzten Jahren deutlich verbessern, das Ende der Fahnenstange ist für uns jedoch noch nicht erreicht. Deshalb haben wir in der letzten Vergütungstarifrunde, die durch Corona pausiert, auch eine deutliche finanzielle Aufwertung der Jobs gefordert.

Effizienz und hohe Produktivität ja, aber zu welchem Preis?

Die Einsatz- und Arbeitsbedingungen in der Eurowings ermöglichen bereits einen sehr effizienten Einsatz und volle Dienstpläne. Das führt bei den Kolleg*innen zu einer hohen Belastung. Deshalb gilt es, weitere produktivitätssteigernde Maßnahmen genau unter die Lupe zu nehmen und mitunter einzuschränken oder zu verhindern. Aufgrund der hohen Belastung ist es u.a. ein Ziel von uns, eine 4-Leg-Zulage tariflich zu vereinbaren.

Arbeitsplatzsicherheit

Die Eurowings beweist sich in der Corona-Krise als vergleichsweise robust. Dennoch werden Kolleg*innen immer wieder durch die Eurowings und den Konzern mit einer unsicheren Zukunftsperspektive konfrontiert. Zumutbare, finanzielle Beiträge zur Krisenbewältigung von den Beschäftigten sind für uns deshalb nur gegen verbindliche Arbeitsplatzsicherung möglich.

Vereinbarkeit von Job und Familie

Gerade beim fliegenden Personal ist es oft schwierig, Familie mit den Arbeitszeiten in Einklang zu bringen. Wir fordern Maßnahmen, die es ermöglichen, auch als Flieger eine Familie zu gründen, zu erziehen und am Familienleben teilzuhaben. Eins der nächsten Ziele ist daher der Abschluss eines Tarifvertrags Teilzeit.
Bei allen Airlines dreht sich die Spirale der Verschlechterung nach unten. Dieser Zusammenschluss ist eine starke Möglichkeit dem entgegenzuwirken. Sei es unwürdige Bedingungen zu verbessern oder gute Bedingungen abzusichern, dieser Neuaufbruch ist einzigartig und ein klares Zeichen an die Konzernspitzen. Dirk Berghoff Purser, Tarifkommission, Eurowings Deutschland

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Condor

Condor

Condor – nachhaltiger Restart

Bei unserer Condor hat die letzten Monate stark gekriselt. Erst die Insolvenz von TC, das Schutzschirmverfahren, die gescheiterte Übernahme durch PGL und vieles mehr. Nichtsdestotrotz schauen wir nach vorne. Die Kurzarbeit setzt uns zwar zu, aber wir alle wollen an Bord halten und weiterfliegen. Wir als Aircrew Alliance wollen uns hier gegenseitig unterstützen und nach vorne bringen! Das geht nur gemeinsam – als Masse. Dafür kämpfen wir Condorianerinnen und Condorianer in der CFG Kabine. Auch wenn es abgedroschen klingt – wir schaffen das!

Es ist mir wichtig, mich in der Aircrew Allianceund ver.di zu organisieren – um gerechte und faire Arbeitsbedingungen zu erreichen und einen starken Partner an meiner Seite zu wissen, der meine Interessen vertritt. Stefan Ahlers Purser, Mitglied der Tarifkommission Kabine, Condor

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Lufthansa Group

Lufthansa Group

Werde mit uns: The Best New Normal Union

Die Corona-Pandemie hat unsere Lufthansa tief in die Krise gerissen und wird uns leider noch lange begleiten. Staatliche Stabilisierungsmaßnahmen für den Lufthansa-Konzern waren deshalb notwendig und wir haben öffentlich eingefordert, dass Staatsgelder fließen, die unsere Arbeitsplätze schützen. Auch dank unserer Unterstützung wurde die Lufthansa gerettet. Doch jetzt stellt sich die Frage: „Wer rettet uns?“ – Wir retten uns selbst, indem wir weiterhin gemeinsam füreinander einstehen und unsere Arbeitsplätze, guten Standards und unser solidarisches Miteinander verteidigen. Wir brauchen jetzt klare, transparente und realistische Lösungen ohne Hintertürchen. Wir müssen langfristige Perspektiven schaffen, Ungleichheiten à la SMK und Co. abschaffen sowie endlich eine faire Tarifstruktur für die LH-Kabine schaffen. Das geht nur gemeinsam – als starke Einheit. Dafür kämpfen schon jetzt viele Lufthanseatinnen und Lufthansaten in der-LH Kabine.

Unsere Forderungen

Wir haben ein klares Programm vor uns, die ver.di-Geschäftsfeldtarifkommission arbeitet schon lange an einer strategischen Lösung zur Revitalisierung unserer Arbeits- und Tarifstandards. Wir müssen dazu natürlich auch wieder die Gewerkschaft der LH-Kabine werden.

Beschäftigung sichern

Die Airline-Industrie steckt weltweit in der Krise. Wir brauchen klare, wirksame und echte Möglichkeiten, die Beschäftigung in der LH-Kabine zu sichern. Dazu gehören auch faire Programme zum Beschäftigtenabbau.

Tarifflucht aufhalten

Über die Gründung verschiedener AOCs im Konzern versucht die Lufthansa seit vielen Jahren Druck auf die Tarifstandards in der Lufthansa auszuüben, um Lufthansa-Geschäft auf Gesellschaften mit schlechteren Arbeitsbedingungen auszulagern. Unser Ziel ist es, durch Anhebung des Tarifniveaus in den übrigen Gesellschaften, den Druck auf die Lufthansa-Tarifstandards zu verringern.

SMK abschaffen

Unterschiedliche Tarifstrukturen tun keinem der Beteiligten gut. Genauso wenig wie eine Pseudo-Saisonalisierung aller Kolleginnen und Kollegen der Kabine. Wir haben die Winterprämie als Überbrückung umgesetzt und wollen trotz COVID eine Lösung!

Betriebliche Mitbestimmung stärken

Die LH-Personalvertretung Kabine ist ein starkes und durchsetzungsfähiges Gremium, welches näher an den Kabinenthemen ist, als es eine Gewerkschaft wie wir je sein können. Wir wollen, dass klassische betriebliche Themen an die PV zurückgehen (Stichwort KuG u.v.m.) und wir uns auf die klassischen Tarifthemen konzentrieren! Hierbei unterstützen wir die betriebliche Mitbestimmung und beraten sie umfassend in allen fachlichen Fragen

Berufsbild etablieren

Fliegen mit Herz, Leidenschaft und absoluter Hingabe! Alltag für die meisten von uns. Doch haben wir das auch schriftlich? Haben wir eine wirkliche Ausbildung, die unser Können auch auf dem Markt repräsentiert? Nein, es gibt zwar das SMP… aber auch das ist nur eine halb gare Lösung. Wir brauchen ein klares, gesetzlich anerkanntes Berufsbild Kabine, das auch außerhalb der Airline-Welt seinen Wert hat.

Vorsorge ist besser als Nachsorge

Vorsorge für das Alter ist wichtiger denn je. Deshalb darf niemand an unsere Vorsorge!

Transparenz – Verträge ohne Hintertürchen

Unser Anspruch ist es, unsere Mitglieder über unsere Schritte und Verträge umfassend zu informieren. Mit uns werden Geheimverträge mit dem Arbeitgeber der Vergangenheit angehören. Ebenfalls möchten wir keine Verträge, bei denen sich erst im Nachhinein herausstellt, dass sie sich zum Nachteil von Beschäftigten auswirken. Hier ist Transparenz und Ehrlichkeit gegenüber unseren Mitgliedern höchstes Gebot.

Professionelle Tarifverträge

Aircrew Alliance kann auf die mächtige Infrastruktur der ver.di mit ihren rund 70.000 geltenden Tarifverträgen zurückgreifen. Unsere eigenen Juristen, Volkswirte, Ökonomen und viele weitere Experten stehen uns zur Seite, wenn wir sie benötigen. Das hilft uns, wasserdichte Tarifregelungen zu erstellen, die am Ende auch so wirken wie versprochen. Damit sollen fehlerhafte Tarifverträge nach unserem Willen in der Lufthansa der Vergangenheit angehören.

Bestehende Kündigungsschutzmaßnahmen erhalten

Bestehende Regelungen zum Kündigungsschutz, etwa der Unkündbarkeit ab 15 Jahren Betriebszugehörigkeit, dürfen nicht aufgeweicht oder abgeschafft werden.

LH als Ganzes erhalten

Die Lufthansa muss eine „vollständige“ Airline bleiben. Wir sind eine Familie und lassen uns nicht separieren.
Portrait von Robert Stolle
Die Airlineindustrie ist die globalisierteste Branche – dem muss eine starke und global vernetzte und in ihren Stärken gebündelte Arbeitnehmervertretung und Gewerkschaft gegenüber stehen. Die Schützengräben der Vergangenheit müssen endlich verlassen werden. Miteinander statt gegeneinander. Robert Stolle Purser, Lufthansa

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Ryanair Group

Eurowings | Eurowings Europe

Low Fare – High Standards

Nach langer erfolgloser Gewerkschafts- und Tarifarbeit haben sich die Beschäftigten der Eurowings Kabine in den letzten Jahren stark in ver.di organisiert und ihrer alten gewerkschaftlichen Vertretung den Rücken gekehrt. Mit einer stark in ver.di organisierten Kabine, Transparenz im Handeln und der Beteiligung der Mitglieder konnten die Tarifbedingungen bei Eurowings bereits deutlich verbessert werden: Die ersten Tabellenvergütungserhöhungen in der Geschichte der Eurowings wurden durch die ersten Streiks in der EW Kabine durchgesetzt, ein neuer Tarifvertrag Personalvertretung mit mehr Rechten für die größere Personalvertretung ist entstanden, die Bordverkaufsprovision und Zulagen wurden erhöht, ein neuer MTV abgeschlossen und vieles mehr. Besonders stolz sind wir auf die erstmalige Durchsetzung einer betrieblichen Altersvorsorge bei einem Low Coster. An diese Erfolge wollen wir anknüpfen, denn Low Cost und ein effizienter Flugbetrieb bedeuten für uns nicht automatisch Low Cost in Gehältern und Arbeitsbedingungen. Diese Position gilt es auch weiterhin zu verteidigen, auch während der Corona-Krise.

Engagement pays off

Ryanair strike, Berlin 2018

ver.di alongside Ryanair cabin crew since 2012

Cabin crew at Ryanair are joining together in ver.di to demand change at Ryanair in Germany and across Europe. By uniting in ver.di, cabin crew at Ryanair are joining the largest and most powerful aviation union in Germany. Ver.di is the only union with a proven track record of winning real cabin crew victories at low-cost carriers. For many years we have been fighting for better working conditions, fair remuneration and respect for all cabin crew!

From Lisbon to Berlin

In 2018, cabin crew have shown their real strength across the network: a real movement was born that culminated in a powerful international strike! Hundreds of cabin crew, from Lisbon to Berlin, from Barcelona to Rome have come together and demanded more rights at Ryanair! ver.di is the only union working within the European and international networks. We recognise the importance of international solidarity and we work closely with other unions and cabin crew across Europe. Ryanair is a multinational company therefore, cabin crew also need a union capable of developing international strategies.

Low cost ist nicht gleich günstiges Personal

Faire Löhne

Eurowings liegt mit den Personalkosten am Ende der Vergütungen innerhalb des Lufthansa-Konzerns. Zwar konnten wir die Bedingungen in den letzten Jahren deutlich verbessern, das Ende der Fahnenstange ist für uns jedoch noch nicht erreicht. Deshalb haben wir in der letzten Vergütungstarifrunde, die durch Corona pausiert, auch eine deutliche finanzielle Aufwertung der Jobs gefordert.

Effizienz und hohe Produktivität ja, aber zu welchem Preis?

Die Einsatz- und Arbeitsbedingungen in der Eurowings ermöglichen bereits einen sehr effizienten Einsatz und volle Dienstpläne. Das führt bei den Kolleg*innen zu einer hohen Belastung. Deshalb gilt es, weitere produktivitätssteigernde Maßnahmen genau unter die Lupe zu nehmen und mitunter einzuschränken oder zu verhindern. Aufgrund der hohen Belastung ist es u.a. ein Ziel von uns, eine 4-Leg-Zulage tariflich zu vereinbaren.

Arbeitsplatzsicherheit

Die Eurowings beweist sich in der Corona-Krise als vergleichsweise robust. Dennoch werden Kolleg*innen immer wieder durch die Eurowings und den Konzern mit einer unsicheren Zukunftsperspektive konfrontiert. Zumutbare, finanzielle Beiträge zur Krisenbewältigung von den Beschäftigten sind für uns deshalb nur gegen verbindliche Arbeitsplatzsicherung möglich.

Vereinbarkeit von Job und Familie

Gerade beim fliegenden Personal ist es oft schwierig, Familie mit den Arbeitszeiten in Einklang zu bringen. Wir fordern Maßnahmen, die es ermöglichen, auch als Flieger eine Familie zu gründen, zu erziehen und am Familienleben teilzuhaben. Eins der nächsten Ziele ist daher der Abschluss eines Tarifvertrags Teilzeit.
Bei allen Airlines dreht sich die Spirale der Verschlechterung nach unten. Dieser Zusammenschluss ist eine starke Möglichkeit dem entgegenzuwirken. Sei es unwürdige Bedingungen zu verbessern oder gute Bedingungen abzusichern, dieser Neuaufbruch ist einzigartig und ein klares Zeichen an die Konzernspitzen. Dirk Berghoff Purser, Tarifkommission, Eurowings Deutschland

You’ll never walk alone

Andrea Nahles ehemalige Bundesministerin für Arbeit und Soziales Ich bin Patin für die ver.di-Tarifkommission, weil Tarifverträge, das Streikrecht und die Mitbestimmung auf gleicher Augenhöhe zu den elementaren Grundlagen unseres Landes zählen und alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer darauf Anspruch haben müssen.
Kevin Kühnert
Kevin Kühnert stellv. Bundesvorsitzender SPD Ich bin Pate für die ver.di-Tarifkommission bei Ryanair, weil die Beschäftigten hier stellvertretend für uns alle zeigen können, dass Belegschaft, Gewerkschaft und Politik gemeinsam sehr wohl mächtiger sein können, als ein international agierendes Unternehmen. Und weil ich als Fluggast nicht von Menschen betreut werden möchte, die ausgebeutet werden, sich krank zur Arbeit schleppen müssen und in massiver finanzieller Unsicherheit leben.

Weitere Unterstützer:innen

Sigmar Gabriel ehemaliger SPD-Vorsitzender Bettina Wilhelm Landesfrauenbeauftragte und Mitglied des Aufsichtsrats des Flughafens Bremen Susanne Lambrecht Landesfrauenbeauftragte und Mitglied des Aufsichtsrats des Flughafens Bremen Justus Gorzle Landesfrauenbeauftragte und Mitglied des Aufsichtsrats des Flughafens Bremen

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