The struggle of Ryanair employees for workplace co-determination at its subsidiary Malta Air is entering a new phase. Following an interim decision by the Cologne Labor Court this Wednesday, which ruled that the company is not yet obliged to provide necessary documents for the preparation of works council elections at its Cologne base, the United Services Union ver.di is now focusing on the main hearing scheduled for September.
“Employee co-determination is a basic right when workers choose to exercise it,” said Dennis Dacke, Head of Civil Aviation and Maritime Industries at ver.di. “It is outrageous that Ryanair continues to use procedural tricks at multiple locations to obstruct the election of works councils.” Dacke pointed to Malta Air’s Berlin base, where employees were only able to successfully hold works council elections in May of this year – following years of conflict. “It’s time for Cologne to follow suit,” he added.
In Cologne, workers at Malta Air have been fighting for two and a half years for their right to establish a works council. The company has refused to provide the employee lists necessary for the election committee, nominated by the workforce, to determine voter eligibility. Additionally, the employer threatened to file damages claims against all members of the election committee who supported the injunction request in court, a move clearly intended to intimidate and divide the group. “This behavior goes far beyond any acceptable form of dispute. It is absolutely unacceptable,” Dacke stated.
Beyond the employer’s refusal to cooperate, the challenges Ryanair employees face in organizing representation are also due to inconsistent interpretations of the German Works Constitution Act. Modern corporate structures – particularly in companies headquartered abroad – often involve mobile work and digital management, complicating the traditional definition of a single workplace. “We need a modern application of current labor law,” Dacke emphasized. “It may not always be straightforward, but one thing is certain: new forms of work must not mean the end of co-determination.”
Brüssel / Berlin, 27. Juni 2025 – Vom 24. bis 26. Juni 2025 fand die Sitzungswoche der Europäischen Transportarbeiter-Föderation (ETF) in Brüssel statt. Die Aircrew Alliance / ver.di war durch Gewerkschaftssekretär Robert Hengster sowie die ehrenamtlichen Mitglieder Felicitas von der Burg (Lufthansa), Götz Boecke (Lufthansa) und Christoph Drescher (TUIFly) vertreten.
Die ETF nutzte die Woche für intensive Beratungen zur Zukunft der Luftfahrt. Ein zentrales Thema war die anstehende Überarbeitung der europäischen Luftverkehrsdienstleistungsverordnung (ASR). Ziel ist eine Stärkung arbeitsrechtlicher Standards, mehr Kontrolle bei Lizenzen und Eigentumsverhältnissen sowie eine faire Regulierung von Subunternehmen.
„Wir setzen uns für gute, sichere und gerechte Arbeitsbedingungen ein – über Landesgrenzen hinweg“, so Robert Hengster. „Das umfasst auch wirksamen Schutz vor Übermüdung, faire Mobilität und den Kampf gegen Gewalt – insbesondere gegenüber Frauen im Beruf.“
Ein weiterer Schwerpunkt war die „ETF-Vision für die Luftfahrt“, die während der Sitzung der Civil Aviation Section verabschiedet wurde. Sie fordert unter anderem die Einbindung von Beschäftigten bei technologischen Entwicklungen, Verantwortung bei der Vergabe von Aufträgen und eine Reform staatlicher Beihilfen zugunsten strategischer Investitionen.
Zu den hochrangigen Gesprächspartnern zählten unter anderem Francesco Corti (Kabinett der EU-Kommissarin für soziale Rechte) und der Europaabgeordnete Johann Danielsson.
Den Abschluss bildete der Social Dialogue mit der EU-Kommission, bei dem es u.a. um Arbeitskräfteengpässe, Gesundheits- und Sicherheitsstandards und die Rolle der Sozialpartner ging.
Lufthansa City Airlines: Piloten und Kabinenpersonal fordern ver.di-Tarifverträge
Die Cockpit- und Kabinenbeschäftigten der Fluggesellschaft Lufthansa City Airlines, mehrheitlich organisiert in der Vereinten Dienstleistungsgesellschaft (ver.di), haben das Unternehmen zu Verhandlungen über den erstmaligen Abschluss von Tarifverträgen aufgefordert. Die jüngste Lufthansa-Fluggesellschaft, gegründet 2022, ist bisher nicht tarifgebunden – vor wenigen Monaten hatten sich die Beschäftigtenvertreter daher mit dem Wunsch nach einer Tarifierung an ver.di gewandt. Im Anschluss organisierten sich die Beschäftigten aus Cockpit und Kabine mehrheitlich in ver.di und wählten zwei Tarifkommissionen, besetzt mit fünf Vertreterinnen und Vertretern für das Cockpit- und sieben für das Kabinenpersonal.
Beide ver.di-Kommissionen fordern das Unternehmen nun zu zeitnahen Tarifverhandlungen für zwei getrennte Vergütungstarifverträge sowie einen gemeinsamen Manteltarifvertrag auf, der einheitlich die Einsatz-, Planungs- und Arbeitsbedingungen regeln soll. ver.di-Konzernbetreuer Marvin Reschinsky: „Die Beschäftigten aus Cockpit und Kabine der Lufthansa City Airlines haben sich klar für ver.di als tarifliche Vertretung entschieden. Wir erwarten einen schnellen Start der Verhandlungen, damit die dringend benötigten Verbesserungen beim Gehalt und den Arbeitsbedingungen zügig erzielt werden können.“
In den vergangenen Jahren ist ver.di zur größten Gewerkschaft für das fliegende Personal in Deutschland aufgestiegen und hat sich mit der ver.di-Fachsparte „Aircrew Alliance“ auf Piloten und Flugbegleiter spezialisiert. ver.di ist inzwischen tarifierende Mehrheitsgewerkschaft in den Bereichen Eurowings Kabine, easyJet Cockpit & Kabine, Condor Kabine, Discover Airlines Cockpit & Kabine, TUIfly Kabine, Aerologic Cockpit, Ryanair Kabine, European Air Transport Cockpit sowie in weiteren Flugbetrieben.
Die Lufthansa City Airlines nahm den Flugbetrieb im Juni 2024 ab München auf. Als Konzerngesellschaft der Lufthansa Group führt sie mit ihren rund 300 Beschäftigten im Cockpit und in der Kabine Zubringerflüge von und nach München durch. Aktuell operiert die Airline mit acht Flugzeugen. Die Flotte der Lufthansa City Airlines soll ebenso wie das Streckennetz in den kommenden Jahren stark wachsen.
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Lufthansa-Tochter Eurowings und haben sich am vergangenen Wochenende auf einen Vergütungstarifabschluss für das Kabinenpersonal geeignet. Im Kern steigen die monatlichen Vergütungen um 10,7 bis 14,4 Prozent.
Weitere Bestandteile des Tarifabschlusses sind eine steuerfreie Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 2.000 Euro, die Streichung der bisherigen Eingangsvergütungsstufe, die Erweiterung der Vergütungsstufen für langjährige Beschäftigte sowie die Aufwertung der Purser-Tätigkeit.
„Wir sind äußerst zufrieden mit diesem Verhandlungsergebnis. Die finanziell notwendige Aufwertung ist gelungen. Die Gehälter der Eurowings können sich im Branchen- und Konzernvergleich sehen lassen“, wertet ver.di-Verhandlungsführer Marvin Reschinsky das Tarifergebnis. Die Tarifeinigung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der ver.di-Mitglieder.
Mit Blick auf die laufenden Tarifverhandlungen im Lufthansa Konzern ergänzt Reschinsky: „Dieses Ergebnis zeigt, dass gute Tarifeinigungen im Lufthansa-Konzern auch ohne Streiks möglich sind. Diesen schnellen Einigungswillen erwarten wir von den Arbeitgebern in den laufenden Verhandlungen, ob am Lufthansa Boden oder bei der CityLine.“
Eurowings beschäftigt rund 1.800 Kabinenbeschäftigte an den Standorten Düsseldorf, Köln/Bonn, Hamburg, Stuttgart und Berlin.
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) konnte jetzt wichtige Gehaltsverbesserungen und klare Verbesserungen der Arbeitsbedingungen für die rund 860 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter der aus Deutschland operierenden Ryanair-Tochter Malta Air erreichen. In einem langfristigen Gesamtpaket konnten die Gehälter in mehreren Stufen um insgesamt durchschnittlich 23,3 Prozent erhöht werden. Durch die Etablierung eines Manteltarifvertrages wurden auch wesentliche Verbesserungen der Dienstpläne erreicht.
„Mit diesem Gesamtpaket haben wir einen wichtigen Grundstein für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und dringend notwendige Gehaltsverbesserungen erreicht“, betont ver.di-Verhandlungsführer Dennis Dacke. Neben der tabellenwirksamen Erhöhung konnte ver.di auch erstmals lineare Gehaltssteigerungen und somit Gehaltserhöhungen nach Betriebszugehörigkeit erreichen. Eine Inflationsausgleichsprämie, abhängig vom Rang, in Höhe von 1.925 Euro bis zu 2.475 Euro wurde ebenfalls vereinbart. Weiterhin gibt es Erhöhungen in der Vergütung der Flugstunden um durchschnittlich rund 26 Prozent. In den Pauschalen für Dienstbekleidung und flugmedizinische Vorsorge konnte eine Erhöhung um 50 Prozent erreicht werden.
Das Tarifpaket beinhaltet zudem Verbesserungen der Arbeitsbedingungen: „Besonders wichtig war den Beschäftigten eine Stabilität des Dienstplans; auch hier konnten wir mit einer festen Dienstplansystematik – 5 Tage Schicht, 3 Tage frei – eine deutliche Verbesserung erreichen“, so Dacke. Außerdem wurde beispielsweise auch ein Deutschland-Jobticket für alle Beschäftigten vereinbart.
„Die tariflichen Meilensteine sind geschafft. Jetzt werden wir alle Kraft auf die betriebliche Mitbestimmung legen. ver.di hat die Betriebsratswahlen an den Stationen Berlin und Köln/Bonn eingeleitet, stößt aber auf große Gegenwehr der Ryanair-Gruppe. Zahlreiche Gerichtsverfahren verlangsamen den Prozess. Wir werden nicht ruhen, bis alle Stationierungsorte in Deutschland einen Betriebsrat haben“, erklärt Dacke.
Ryanair betreibt mit seiner Tochter Malta Air in Deutschland stationierte Flugzeuge an den Flughäfen Berlin-Brandenburg, Nürnberg, Memmingen, Karlsruhe/Baden-Baden, Hahn, Köln/Bonn und am Niederrhein-Airport Weeze.
Die für den Luftverkehr zuständigen italienischen und deutschen Gewerkschaften erklären:
Als Vertreter aller Beschäftigten von ITA Airways und der Lufthansa Group unterstützen wir die geplante Partnerschaft und den Einstieg der Lufthansa Group bei ITA Airways vollumfänglich.
Wir fordern die Europäische Kommission auf, den Zusammenschluss zeitnah zu genehmigen und zu unterstützen, um die europäische Souveränität in Bezug auf die kritische Infrastruktur im Luftverkehr aufrechtzuerhalten.
Diese Entwicklung ist der richtige Weg für ITA und sie kommt zum richtigen Zeitpunkt, um unsere Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen als Bodenpersonal, Flugbegleiter und Piloten zu sichern. Sie ist darüber hinaus ein entscheidender Schritt, um die europäische Luftfahrt für unsere Bürger und die Wirtschaft stark und zuverlässig zu halten.
Ein starkes Engagement für die ITA und die Industriepartnerschaft von Lufthansa garantieren eine solide Zukunft für die Beschäftigten und einen dauerhaften Betrieb für ein wichtiges Element der italienischen Infrastruktur.
Als Vertreter aller Beschäftigten werden wir uns weiterhin gemeinsam für eine starke ITA, eine starke Lufthansa Group und ein starkes europäisches Luftverkehrssystem einsetzen.
Nachdem es in den letzten Jahren nicht gelungen ist, mit der Malta-Air, einer 100-prozentigen Tochter der Ryanair-Gruppe, über einen Tarifvertrag eine Personalvertretung für das Kabinen- und Cockpitpersonal zu vereinbaren, haben sich die Beschäftigten am Flughafen Berlin-Brandenburg dazu entschlossen, die Wahl eines Betriebsrates in die Wege zu leiten. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat daher für den 8. Dezember 2022 zu einer Beschäftigtenversammlung zur Wahl eines Wahlvorstandes eingeladen, um die Betriebsratswahl einzuleiten.
Die ebenfalls im Betriebsverfassungsgesetz vorhandene Möglichkeit, über einen Tarifvertrag den Rahmen für eine betriebliche Interessenvertretung zu gestalten, war bisher daran gescheitert, dass sich Malta Air beharrlich einer dem Betriebsverfassungsgesetz vergleichbaren Mitbestimmung widersetzt hatte.
Die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle kritisiert, dass Malta Air nun zu versuchen scheine, die Betriebsratswahl zu sabotieren. In einem Memo an die Beschäftigten heißt es, die Aktivitäten der Gewerkschaft ver.di seien „illegal“. Damit würden nun Beschäftigte unter Druck gesetzt, um sie möglichst an einer Teilnahme an zu hindern.
„‚Illegal‘ sind nicht die Aktivitäten der Beschäftigten und der Gewerkschaft – ‚illegal‘ ist höchstens das Verhalten von Malta Air“, betont Behle. Es sei skandalös, dass sich Malta Air weigere, in Tarifverhandlungen in Deutschland übliche und für alle anderen Airlines geltende Mitbestimmungsrechte zu akzeptieren und jetzt auch noch zu verhindern versuche, dass die Beschäftigten ihr Recht auf Bildung eines Betriebsrates wahrnehmen.
ver.di is calling on the around 450 cabin crew members at easyjet Germany in Berlin to go on warning strike on Friday between 5:00 a.m. and 10:00 a.m. Passengers must expect numerous flight cancellations and delays.
The background to the warning strike is the ongoing negotiations for the employees wage-CLA of the cabin crew members. „The employers have not presented us with a new offer to increase remuneration and thus provoked the warning strike themselves,“ says Holger Rößler, ver.di negotiator at easyjet.
In the current collective bargaining negotiations, ver.di is demanding compensation for the current price increases, but at least a 5 percent increase in remuneration and a one-off payment in the amount of a monthly salary including shift and sector allowance. The term of the collective agreement should be until December 31, 2022.
„The exorbitantly increased prices and the large additional burden on board due to the chaotic restart phase of the entire industry show that our demands are more than justified. It is high time that the cabin crews were rewarded for this,” demands Rößler.
ver.di is the trade union responsible for all easyjet business areas in Germany. These include cabin, cockpit, technology and administration. The Berlin location is the only remaining base in Germany.
There is currently no new hearing date.
Am heutigen Dienstag (15.03.2022) hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die rund 200 Beschäftigten der FAI rent-a-jet GmbH und der FAI Technik GmbH in Nürnberg zur ersten Wahlversammlung zur Wahl eines Betriebsrats aufgerufen. Dazu zählen neben den Pilotinnen und Piloten auch die Beschäftigten in den administrativen Bereichen und der Technik. „Unsere Mitglieder haben uns einen klaren Auftrag gegeben, die Betriebsratswahlen einzuberufen. Dies ist ein erster und wichtiger Schritt, um die Beschäftigungsbedingungen beim fliegenden und nicht-fliegenden Personal zu verbessern“, erklärte der zuständige ver.di-Gewerkschaftssekretär Dennis Dacke.
Am Flughafen Nürnberg, aber auch weltweit sei die FAI ein echter Big Player, der neben Aufträgen für die Vereinten Nationen und privaten Charterflügen auch Ambulanzflüge durchführe und beispielsweise auch COVID-19 Patienten gesichert transportieren könne, berichtete Dacke. „Die Beschäftigten sind die Grundlage für den Erfolg der Firma. Gerade deshalb ist es wichtig, dass die Beschäftigten jetzt auch die Möglichkeit haben, im Betrieb aktiv mitzubestimmen“, betonte Dacke.
ver.di gehe davon aus, dass sich die FAI-Geschäftsführungen und die Gesellschafter kooperativ bei der Installation der Mitbestimmungsstrukturen zeige und mit ver.di und dem zukünftigen Wahlvorstand wohlwollend zusammenarbeite.
Die erste Versammlung findet am 25.03.2022 am Flughafen Nürnberg statt. Diese Versammlung ist nicht öffentlich.
The ETF, EFFAT, UNI Europa, IndustriAll Europe and ECA welcome the Toulouse Declaration on future sustainability and decarbonisation in aviation, which was adopted on 4 February 2022 the Aviation Summit under the French presidency of the Council of the EU.
The resilience of air transport in the context of the health crisis, the reduction of the sector’s carbon footprint and the technological and social impact of these challenges were broadly debated during the two-day flagship event for aviation of the French Presidency.
Speaking on behalf of all worker organisations at the Aviation Summit, ETF General Secretary, Livia Spera welcomed the ambitious aims of the Declaration and the recognition of the need for systemic change in the aviation sector. Still, we insist on the need to advance the social and environmental sustainability agenda in parallel. Workers across the aviation ecosystem have been at the forefront of this pandemic.
They have worked hard to ensure the general public’s safety and to ensure Europe remains connected, despite all the challenges and risks they have faced. Now it is time to prove to them that we all respect their work and their sacrifices and create a fairer industry for them. An aviation industry with no precarious work and no social malpractices – such as pay-to-fly schemes, broker agency set-ups or bogus self-employment – but with fair pay, free access to join a trade union, and making sure they benefit of meaningful and inclusive social dialogue at all stages.
We are fully committed to playing our role in supporting the aviation sector transition to a sustainable future. But we want to remind the policymakers, be them at the EU or national level, and the governments, that it is in their hands to take the necessary decisions to ensure a just transition – including social dialogue at all levels, upskilling and reskilling – to allow our workers to adapt to new technologies and the specificities of the work in this sector. This Declaration sets our demands as a pre-requisite if we are to ensure the sector transitions to climate neutrality and further. There will be no green transition without a just transition!
Furthermore, trade unions stand with the signatories of the Declaration in calling for the decarbonisation of the aviation industry and to ensure a sustainable future for aviation. For this, systemic change in the sector is needed, including investments in new skills, substantial investments in research and development, and a significant increase in SAF production and uptake. Trade unions across Europe support this call and will support Member States and signatories in achieving the aims of the Declaration.
– ENDS –
The European Transport Workers’ Federation (ETF) embraces transport trade unions from the European Union, the European Economic Area, and Central and Eastern Europe. The ETF represents more than 5 million transport workers from more than 200 transport unions and 40 European countries. Our vision is fair transport.