DLH: Corona-Prämie JETZT! – Für alle Lufthansabeschäftigten am Boden und in der Kabine!

DLH: Corona-Prämie JETZT! – Für alle Lufthansabeschäftigten am Boden und in der Kabine!

04.02.2022 Eilmeldung

Liebe Mitglieder, liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

Ob massive Kurzarbeit oder Arbeit bis zum Umfallen – die Kolleginnen und Kollegen haben die Lufthansa durch die Krise gebracht. Dafür erwarten wir ein deutliches Zeichen der Wertschätzung.

Die Belastungen in über zwei Jahren der Krise waren und sind vielfältig: Angst vor Arbeitsplatzverlust, psychische Belastung bei Kurzarbeit, in vielen Bereichen enorme Überlastung und Arbeitsverdichtung, dazu diverse gesundheitliche Risiken und stundenlange körperliche Belastung mit Maske.

Wir verdienen mehr als warme Worte – die Corona Prämie ist überfällig. Ohne Wenn und Aber!

ver.di hat in tausenden Unternehmen diese Sonderzahlung vereinbart. Auch in Unternehmen des Luftverkehrs. Seit 2020 hat sich der Lufthansa Konzern hartnäckig, trotz vielfacher Aufforderung, geweigert den Kolleginnen und Kollegen die gleiche finanzielle Anerkennung zukommen zu lassen.  Dass es anders geht, zeigten vor wenigen Wochen die ver.di Kolleginnen und Kollegen bei der Eurowings Kabine. Dort konnte eine Prämie erstmals im Konzern durchgesetzt werden.

Bis März kann die steuerfreie Prämie noch gezahlt werden. 

Jetzt ist endlich Zeit für die Corona Prämie für alle Beschäftigten am Boden und in der Kabine! Ohne Wenn und Aber!

Kollegiale Grüße

Eure ver.di-Konzerntarifkommission

DLH: Sondierungsgespräche mit Lufthansa

DLH: Sondierungsgespräche mit Lufthansa

04.10.2021 Eilmeldung

Liebe Mitglieder,

liebe Kolleginnen,

liebe Kollegen,

in den vergangenen Tagen haben wir eine Reihe von Terminen mit Lufthansa wahrgenommen, um auszuloten, wie die tarifliche Zukunft für die Lufthansa Kabine aussehen kann und um die größten Stolpersteine bei den unterschiedlichen Positionen zwischen LH und Tarifkommission identifizieren. Wie zu erwarten, wäre es der Lufthansa am liebsten gewesen, wenn wir einfach alle Tarifverträge der UFO nachzeichnen würden. Dies hätte aber bedeutet, dass wir auch alle Verschlechterungen der letzten Jahre akzeptiert hätten. Somit wäre aus Sicht des Managements Tarifeinheit und der Traum einer „heilen Welt“ nach dem BAG-Urteil geschaffen worden. So einfach ist das für uns keine Option.


Systemische Verschlechterungen sind ein Problem

Es ist z.B. kein Geheimnis, dass sich unsere Begeisterung in Grenzen hielt, als rückwirkend zu 2014 die neue Altersversorgung eingeführt wurde. Das hat zur Genüge inhaltliche Gründe, insbesondere wie damals handwerklich der Systemänderung vollzogen wurde. Unstrittig ist, dass es mit dem Wechsel Lufthansa gelang, schwindelerregende Geldsummen aus ihrer Bilanz zu streichen, die dort für unsere Altersversorgung hinterlegt waren. Wir stehen nun vor der Herausforderung, diese Auslagerung nachträglich verträglicher zu gestalten und gleichzeitig in eine neue Welt, also Tarifsystematik, einzubinden.

Auch im Bereich Vergütung und Arbeitsbedingungen, also MTV, VTV, Monitoring und Krisenbeitrag, sind in den letzten Jahren systemische Verschlechterungen etabliert worden, die wir nicht einfach so in einen Aircrew Alliance-Vertrag übernehmen wollen. Besonders schmerzhafte Punkte sind hier für uns zum Beispiel die Einführung des SMK und das Abschneiden der Gehälter auf niedrigem Niveau, den Eigenbeitrag zur Altersversorgung, der das Gehaltsniveau ab Stufe 4 wieder absenkt und die Kopplung des Tabellenwechsels an den SMP, den man in der Niedrigverdienstphase erstmal vollständig selbst finanziert.


Bitte alles kosteneutral…

Wie ein Schleier legt sich der immer wieder geäußerte Wunsch der LH, jegliche Veränderung kostenneutral zu gestalten, über die Gespräche. Ohne Zweifel hat das Management nachvollziehbar in der aktuellen Branchenlage ein großes Interesse daran, jegliche Art von Ausgaben/Kosten zu vermeiden.

So einfach wird es jedoch nicht sein. Die Belastung der Kabine steigt und gleichzeitig wurden bereits in den letzten Jahren, also vor der aktuellen Krise, durch Eingriffe in die Vergütung- und Versorgungsstrukturen an ver.di vorbei massive Kosteneinsparungen geschaffen. Deren Auswirkungen sollen wir nun kostenneutral heilen? Außerordentlich schwierig.

Nun könnt ihr Euch vorstellen, wie zäh die Gespräche verlaufen. Und so bewegen wir uns in kleinen Schritten aufeinander zu. Wir sind uns allerdings noch nicht sicher, ob das Management den Ernst der Lage schon ausreichend verstanden hat.


Zukunftssicherheit und attraktive Arbeitsplätze

Zur Familie der Lufthanseatinnen und Lufthanseaten zu gehören, ist für uns mit dem Anspruch verbunden, die Zukunftssicherheit zu erhalten, für die wir alle hart gearbeitet haben und einen Arbeitsplatz behalten zu können, der nicht künstlich unattraktiv gemacht wird. Das zu vermitteln wird uns gelingen, wenn wir noch mehr von den Kolleginnen und Kollegen unterstützt werden.


Der Neustart beginnt mit Dir

Lass uns konsequent sein und noch stärker werden.

Jedes Mitglied zählt. Der Neustart beginnt mit Dir!

DLH: Tariflich Sicherheit schaffen

DLH: Tariflich Sicherheit schaffen

31.08.2021

Liebe Kolleginnen und Kollegen,


in den letzten Tagen haben wir die Tarifverhandlungen mit Lufthansa fortgesetzt. Unser Ziel in diesen Verhandlungen: Tarifliche Sicherheit für uns als Kabine schaffen und dabei alle wichtigen Themen, die uns, auch aktuell, als Kabinenmannschaft bewegen, im Auge zu haben.

Das nun vorliegende schriftliche Urteil des Bundesarbeitsgerichtes (BAG) zur Versorgung zeigt, dass Lufthansa mit der willkürlichen Auswahl des Tarifpartners sowohl uns als Kabine, aber am Ende auch das Unternehmen selbst in eine tarifliche und rechtliche Sackgasse geführt hat.

Die ver.di Tarifverträge halten nach dem BAG-Urteil stand und sind rechtssicher. In Zeiten der Krise sind Rechtssicherheit und Verlässlichkeit das A & O.

Wir werden das Urteil in den nächsten Wochen durch unsere Juristen detailliert prüfen lassen und können euch danach Einschätzungen und Empfehlungen aussprechen. Die Empfehlung, ob es sich individuell lohnt ebenfalls Ansprüche einzufordern, hängt aber auch von den weiteren Verhandlungen mit Lufthansa und ihrem Ergebnis ab.

Die nächsten Wochen werden wir dafür nutzen, um mit Lufthansa an einem tariflichen Gesamtpaket zu arbeiten. Wir hoffen, dass auch Lufthansa tarifliche und rechtliche Sicherheit sowie Verlässlichkeit für die Kabine schaffen will und diese Verhandlungen ernstnimmt.

Wir versprechen, dass wir euch an den laufenden Verhandlungen transparent beteiligen. In den nächsten Tagen werden wir euch bereits über mehrere Wege und Formate zur Forderungsdiskussion einladen. Uns ist es wichtig, dass ihr euch direkt an den Inhalten der Verhandlungen mit eurer Meinung beteiligen könnt. Hinterzimmer-Tarifpolitik war gestern, jetzt packen wir es gemeinsam an!

Kollegiale Grüße


Eure Tarifkommission

DLH: Aircrew Alliance startet Verhandlungen in LH Kabine

DLH: Aircrew Alliance startet Verhandlungen in LH Kabine

05.08.2021

Liebe Mitglieder,
liebe Kolleginnen,
liebe Kollegen,


in den letzten Monaten haben wir als Aircrew Alliance in der Lufthansa Kabine hunderte Mitglieder dazugewonnen und damit an Stärke gewonnen. In allen anderen Airlines, die auf dem deutschen Markt vertreten sind, ist ver.di mit der Aircrew Alliance bereits seit längerer Zeit die Kabinenvertretung Nr. 1.


Das Lufthansa Management konnte sich wegen dieses Erstarkens nicht länger verwehren und ist inzwischen bereit, Verhandlungen mit uns zu führen. Durch juristische Entscheidungen wurden jüngst unsere bestehenden Verträge in der LH Kabine gestärkt. Vor allem ist es uns aber gemeinsam gelungen, durch echte gewerkschaftliche Stärke, also durch die Anzahl unserer Mitglieder, an den Verhandlungstisch mit dem Konzern zu kommen und die Tarifarbeit für die Kabine mitzugestalten.


In dieser Woche fand der Verhandlungsauftakt mit Lufthansa statt, indem beide Seiten ihre Erwartungen an die künftigen Verhandlungen unter der aktuellen Lage diskutiert haben.


Als ver.di und Aircrew Alliance Tarifkommission wollen wir die Kernthemen und brennenden Probleme der Kabine in einem Gesamtpaket mit Lufthansa verhandeln. Es geht dabei nicht nur um einzelne Punkte oder Tarifverträge, denn wir alle wissen: An einigen Stellen, auch durch und in der Krise, gibt es viele Themen, die uns als Kabine bewegen, Sorgen bereiten und bislang nicht gelöst sind. Wir haben den Eindruck, dass zurzeit eher immer mehr neue Themen, Herausforderungen und Probleme für uns als Kabine dazukommen als gelöst werden. Wir haben den Anspruch, dass wir mit unserer Arbeit diese Handlungsunfähigkeit und das Zusehen bei der Abwärtsspirale unserer Arbeitsbedingungen nun beenden. Deshalb machen wir uns jetzt gemeinsam mit euch ans Werk.

Das wollen wir aber nicht im stillen Kämmerlein tun, sondern euch eng an den Verhandlungen beteiligen. Das gilt sowohl für die Forderungsfindung als auch für die Kommunikation während der Verhandlungen.

In den nächsten Tagen werden wir euch die Beteiligungsmöglichkeiten, bei denen ihr euch aktiv und niedrigschwellig einbringen könnt, vorstellen.

Wir freuen uns auf den gemeinsamen Weg mit euch!


Kabineninteressen stärken – Aircrew Alliance Mitglied werden!

Eure Tarifkommission

Bordmagazin 01/2021 DLH Kabine

Bordmagazin 01/2021 DLH Kabine

21.07.2021 Infos rund ums Fliegen
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Der Neustart beginnt mir Dir!

Der Neustart beginnt mir Dir!

29.06.2021

Der Neustart beginnt mit dir! Gemeinsam mit dir und deinen Kolleginnen und Kollegen aus der Lufthansa Kabine wollen wir die künftige Tarifarbeit und Interessenvertretung transparent und beteiligungsorientiert gestalten. Damit der Fokus wieder auf Lösungen für die Kabine und eure Sorgen und Probleme liegt. In den nächsten Tagen und Wochen verraten wir euch hier, wie wir das zusammen angehen wollen. Sei dabei: https://aircrewalliance.com/mitglied-werden

YVR: Lufthansa = strikebreaker – that is untrue

YVR: Lufthansa = strikebreaker – that is untrue

24.05.2021 Eilmeldung, Streikmeldung

Dear Colleagues UNITE HERE Local 40,

Dear streikers,

After the dismissal of 97 employees, the Hilton Vancouver Metrotown hotel locked out long-term employees on April 16, 2021. The responsible Canadian trade union has called for strikes in this context.

The hotel was also used by Lufthansa as a crew hotel for the YVR legs. Lufthansa has or will now change this and switch to another hotel in the city.

Our LH crews are accused of acting as strike breakers. That is absolutely wrong. There was no other option for the crews than to use this hotel. As an employer, Lufthansa selects the hotel, concludes the contracts and arranges the accommodation in the hotels. Also, the crews cannot refuse the flights with the reason that the crew hotel is on strike. The legal situation does not allow that. In this context, we have had contact with Lufthansa several times, described the issue and of course, as an ITF member union, expressed our solidarity on the subject. The incident in which strikers were injured by a bus is tragic, but it is not the responsibility of the Lufthansa crews. We wish a speedy recovery at this point!

Nevertheless, it is not tenable for us that public denunciations of individual LH crew members take place. We ask you to delete and destroy the relevant material. We are not the aggressor of the conflict and neither are our crews promoting the conflict. Please make yourself aware that by designing the campaign you are punishing the wrong people.

The crews know the pressure during a strike well enough from their own experience. But we also hope for your solidarity that our crews need their regeneration time in the hotel and that they start their return flight as carefree and rested as possible. Our crews are responsible for the safety of hundreds of passengers.

We are happy to support you as strikers with the means available to us. However, please let us treat each other in a way that does not harm us together.

The fight must be against Hilton. The fight must not be waged against our crews.

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Liebe Kolleginnen und Kollegen von UNITE HERE Local 40,

Liebe Streikenden,

Nach der Entlassung von 97 MitarbeiterInnen sperrte das Hotel Hilton Vancouver Metrotown langjährige Angestellte am 16. April 2021 aus. Die zuständige kanadische Gewerkschaft hat in diesem Zusammenhang zu Streiks aufgerufen.

Das Hotel wurde auch von der Lufthansa als Crewhotel für die YVR-Umläufe genutzt. Lufthansa hat bzw. wird dies jetzt ändern und auf ein anderes Hotel in der Stadt ausweichen.

Unseren LH-Crews wird vorgeworfen, als Streikbrecher zu agieren. Das ist absolut falsch. Es bestand für die Crews keine andere Möglichkeit als dieses Hotel zu nutzen. Lufthansa als Arbeitgeber sucht das Hotel aus, schließt die Verträge und sorgt für die Unterbringenung in den Hotels. Auch können die Crews die Flüge nicht mit den Grund ablehnen, dass das Crewhotel bestreikt wird. Das erlaubt die Rechtslage nicht. Wir haben in diesem Zusammenhang mehrfach Kontakt mit Lufthansa gehabt, den Sachverhalt geschildert und natürlich als ITF-Mitgleidsgewerkschaft unsere Solidarität in der Thematik ausgesprochen. Der Zwischenfall mit der Verletzung von Streikenden durch einen Bus ist tragisch, liegt aber nicht in der Verantwortung der Lufthansa-Crews. Wir wünschen an dieser Stelle Gute Besserung!

Nichtsdestotrotz ist es für uns nicht haltbar, dass öffentliche Denunzierungen einzelner LH-Crewmitglieder stattfinden. Wir fordern Euch auf das entsprechende Material zu löschen und zu vernichten. Wir sind nicht der Agressor des Konflikts und unsere Crews fördern den Konflikt auch nicht. Macht Euch bitte bewusst, dass ihr mit der Ausgestaltung der Kampagne die falschen Menschen bestraft.

Die Crews kennen den Druck während eines Streiks aus eigener Erfahrung zu genüge. Wir hoffen aber auch auf Eure Solidarität, dass unsere Crews ihre Regenerationszeit im Hotel benötigen und möglichst sorgenfrei und ausgeruht in den Rückflug starten. Unsere Crews sind für die Sicherheit von hunderten Passagieren verantwortlich.

Gerne unterstützen wir euch als Streikende mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln. Bitte lasst uns dafür jedoch einen Umgang miteinader pflegen der uns gemeinsam nicht schadet.

Der Kampf muss gegen Hilton geführt werden. Der Kampf darf nicht gegen unsere Crews geführt werden.

DLH Kabine: Information zur Ankündigung „Disclaimer“ der LH

DLH Kabine: Information zur Ankündigung „Disclaimer“ der LH

19.05.2021 Eilmeldung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Lufthansa hat heute kurzfristig angekündigt, die Entgeltabrechnungen mit Disclaimern versehen zu wollen. Darüber hinaus gibt es eine Information im CRA.

Welchen Hintergrund hat das?

Sechs Kabinenkolleginnen und Kollegen haben auf die alte Versorgung von 2013 geklagt. Nach mehreren Jahren des Rechtsstreits hat nun das höchste deutsche Arbeitsgericht – das Bundesarbeitsgericht – in allen Fällen, am 28.04.2021, ein beinahe deckungsgleiches Urteil mündlich verkündet.

Das Bundesarbeitsgericht entschied, dass die Kolleginnen und Kollegen einen entsprechenden Anspruch auf die alte Versorgung haben. Das schriftliche Urteil wird erst in mehreren Wochen vorliegen. Es ist daher, unserer Wahrnehmung nach, wenig seriös jetzt schon auf Details einzugehen oder zu spekulieren.

Lufthansa will sich vor weiteren Klagen schützen. Sie versucht vorsorglich sicherzustellen, dass die alte Versorgung nur in Verbindung mit möglicherweise niedrigerer Monatsvergütung erstritten werden kann. Denn es gibt logischerweise keinerlei Interesse. insbesondere in der Krise, die bisherige Altersvorsorge wieder anzuwenden.

Neben der Altersvorsorge gibt es noch mehr tarifvertragliche Unterschiede zwischen ver.di und UFO. So hat ver.di auch den Vergütungstarifvertrag seit 2013 nicht mehr verhandelt. Damals wurde die Sperre bei Gehaltsstufe 8 (SMP) eingeführt. Diese ist eine grundlegende Verschlechterung der Vergütungssystematik. Das war und ist für uns so nicht tragbar. Auch der Krisentarifvertrag der UFO, der im Januar nochmals bis zu minus 10 Prozent Entgelt für Alle bedeutet, könnte für ver.di Mitglieder nicht gelten. Dazu laufen derzeit weitere Gerichtsverfahren. Ob sich der Klageweg generell lohnt, bedarf immer einer genauen individuellen Überprüfung und kann nicht pauschal beantwortet werden.

Als Beschäftigte der LH-Kabine fragen wir uns: Ist mein Gehalt sicher? Die kurze Antwort lautet: Absolut, ja! – Ohne, dass ich selbst klage ändert sich nichts.

Eines zeigt allerdings bereits das mündliche Urteil des BAG: Lufthansa und UFO haben damals die alte Versorgung (2013) zu Unrecht für die Klagenden verschlechtert hat. Damit wurde die Altersvorsorge für die Kabine auf rechtsunsichere Füße gestellt. Das gemeinsame Vorgehen war, wie nun vom BAG entschieden, nicht mit den Regelungen in den LH-Arbeitsverträgen vereinbar. Dies unabhängig von der Gewerkschaftszugehörigkeit der Beschäftigten. Lufthansa und UFO haben uns durch den damaligen Tarifabschluss etwas nehmen wollen, was nach der Entscheidung des BAG nicht zu nehmen ist. Ein weiteres Kapitel in der tragischen Tarifgeschichte zwischen Lufthansa und dem UFO e.V.

Unsere Lufthansa Kabine hat gute Tarifarbeit und klare Perspektiven verdient. Es ist Zeit auf eine sichere Flughöhe zurückzukehren und den Kurs auf gute und rechtsverbindliche Arbeitsbedingung mit uns zu setzen. Deswegen ist auch der Lufthansa klar, es führt kein Weg an weiteren Verhandlungen mit ver.di zu einer Gesamtlösung vorbei.

Es gibt keinen besseren Zeitpunkt der Aircrew Alliance beizutreten. Sei auch Du dabei und stehe für sichere Zukunft ein!

Sprecht uns gerne an. – Wir halten Euch mit allen weiteren Details auf dem Laufenden.

DLH: Lufthansa muss Verantwortung für Beschäftigte übernehmen und Arbeitsplätze erhalten

DLH: Lufthansa muss Verantwortung für Beschäftigte übernehmen und Arbeitsplätze erhalten

04.03.2021 Pressemitteilung

Vor dem Hintergrund der heute veröffentlichten Jahresabschlusszahlen der Lufthansa AG für 2020 und der aufgezeigten Verluste sowie der Senkung der Prognosen für 2021 wird deutlich, dass im Fokus des Unternehmens Kosteneinsparungen stehen.

ver.di sieht bei den anstehenden Entscheidungen des Unternehmens große Risiken für den Luftverkehrsstandort Deutschland und die Beschäftigten. Es drohe ein herber Verlust an Know-how, qualifizierter Fachkräfte und hoher sozialer- und Sicherheitsstandards, die auch für die Sicherheit der Passagiere entscheidend seien. „Es gibt eine klare Erwartung der Beschäftigten und der Öffentlichkeit. Die Lufthansa muss dringend Perspektiven aufzeigen und fortwährende Verantwortung für alle Beschäftigten im Unternehmen übernehmen“, betont Mira Neumaier, Fachgruppenleiterin Luftverkehr bei der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di).

Die gesamte Branche leide aufgrund der Pandemie unter den besorgniserregenden Entwicklungen. Die Beschäftigten hätten jedoch durch Verzicht auf zahlreiche Gehaltsbestandteile bereits erhebliche Beiträge geleistet. Das Unternehmen sei zudem massiv durch Staatshilfen und Kurzarbeitergeld gestützt worden. Neumaier kritisierte, dass der Lufthansa-Vorstand dennoch schon jetzt Entscheidungen treffe, die die staatlichen Leistungen konterkarieren und Arbeitsplätze gefährden würden. Ein Beispiel sei, dass Aufträge von LH-Konzerntöchtern wie der Lufthansa-Technik extern vergeben werden würden. Dies bedeute beispielsweise, dass Beschäftigte der Lufthansa Technik nicht mehr die Wartung der Flugzeuge der LH-Tochter Eurowings übernehmen würden, sondern weiter in Kurzarbeit blieben.

Dass dafür Fremdfirmen die Aufträge bekämen, sei ein nicht nachvollziehbarer Schritt.

„Durch solche Vorstandsentscheidungen sind aktuell hunderte von Arbeitsplätzen in der Wartung gefährdet“, betont Neumaier und verweist unter anderem auf den Bereich der so genannten Line Maintenance. Es gäbe sogar realistische Szenarien von ganzen Standortschließungen.

CLH: Mitgliederentscheid: 93,75 % für die Annahme

CLH: Mitgliederentscheid: 93,75 % für die Annahme

18.01.2021 Eilmeldung

 

Ihr habt entschieden:

93,75% der ver.di Mitglieder haben für die Annahme des Krisenpakets für die Lufthansa CityLine Kabine gestimmt, 6,25% haben nicht zugestimmt. Durch den Mitgliederentscheid wird die Krisenvereinbarungen, welche die ver.di Tarifkommission mit dem Arbeitgeber LH CityLine verhandelt hat, zum 01.01.2021 wirksam.


Hier noch einmal die Zusammenfassung:

  • betriebsbedingte Beendigungskündigungen sind ausgeschlossen bis 31.12.2021
  • zusätzlicher Entlassungsschutz bis 31.03.2022
  • Verlängerung der bisherigen Aufstockungsregelung zur Kurzarbeit von 87% und der bisherigen Berechnungsgrundlage mit allen Bestandteilen auch für 2021
  • Verlängerung befristeter Verträge für die Laufzeit
  • Verzicht auf 13. Gehalt und Urlaubsgeld in 2021
  • Verzicht auf eine Vergütungsrunde in 2021, Verlängerung des VTV bis 31.12.2021
  • Rückproceedings finden in 2021 mit Status S7 statt
  • Laufzeit des Krisenpakets bis 31.12.2021

Damit ist klar, die ver.di Mitglieder haben die Lösung für die CityLine Kabine ermöglicht: Der Ansatz der ver.di Tarifkommission, eine Vereinbarung für die Laufzeit der Kurzarbeit in 2021 zu treffen, hat den Konflikt in den Verhandlungen mit dem Arbeitgeber Lufthansa CityLine gelöst und verbindliche Sicherheit für die Beschäftigten in der Laufzeit geschaffen.


stärkt Eure ver.di Tarifkommission Lufthansa CityLine Kabine, jetzt Aircrew Alliance und ver.di-Mitglied werden! Klickt einfach oben rechts auf den roten Button


Mit freundlichen Grüßen
Eure ver.di Tarifkommission Lufthansa CityLine Kabine
Shoumen Saha Choudhury (Sprecher), Dimos Zissidis (Stellv.), Birgit Döring,
Angelika Mallon, Gisela Ringhand, Katrin Schlage, Frank Hartstein (ver.di Verhandlungsführer)